Gefaltetes Papier als Zeichen von Frieden, Hoffnung und Solidarität….

1.000 Kraniche erfüllen Wünsche – ein schulpastorales Projekt in der Krisenzeit

 

Der Kranich gilt in Japan als Symbol für ein langes Leben. Es heißt, wer tausend Kraniche aus Papier faltet, bekommt einen Wunsch erfüllt. Daran glaubte auch die 12-jährige Sadako Sasaki aus Hiroshima, die zehn Jahre nach dem Atombombenabwurf an der „Strahlenkrankheit“ (Leukämie) erkrankte – ihr Wunsch war es, wieder gesund zu werden. Also faltete sie mehr als 1000 Kraniche, große, kleine, winzige. Mit jedem Kranich schöpfte sie neue Hoffnung. Leider erlag Sadako trotz allem Bemühens im Oktober 1956 ihrer Krankheit. Doch ihre Papierkraniche gelten bis heute weltweit als Zeichen für Frieden und Solidarität.

Auf dem Friedensmonument in Hiroshima, das ihr gewidmet ist, ist folgende Inschrift zu lesen:

"Dies ist unser Ruf, dies ist unser Gebet, Frieden in der Welt” 

 

Diese Legende kann zum Anlass genommen werden die Schüler*innen einzuladen Kraniche zu falten und auf jeden Vogel einen Wunsch zur Bewältigung der Corona-Krise aufzuschreiben.

Die fertigen Kraniche werden auf dem Post- oder anderem Weg an die Schule gesendet und dort z.B. im Eingangsbereich aufgehangen.

Vielleicht kann so bis Weihnachten ein starkes  Hoffnungszeichen gegen die Krise und dafür, dass es auch mit Corona an der  Schule gut weitergehen wird gesetzt werden…

 

 

Falt-Anleitung  

"...und wie sagst du das?"

Im biblischen Buch der Sprichwörter findet man Lebensweisheiten die über 2000 Jahre alt sind. Wie würden wir es heute sagen? Du kannst es selber ausprobieren: such ein „original“ Sprichwort aus unserer Liste aus oder gib dein Sprichwort direkt ein und versuch dich an einer Übersetzung fürs Jahr 2020.

Die Katholische Jugend Österereich hat dafür eine Plattform geschaffen, die Jugendliche aufruft, zuhause Bibelzitate - es geht dabei um das alttestamentliche Buch der Sprichwörter - in heutige Jugendsprache zu übersetzen.....

Wer mit seine Schüler_innen mitmachen will - hier der link:

Sprichwörding

Versöhnungswoche

Vieles in der Welt schießt am Ziel vorbei und geht so richtig daneben. So entsteht Unfriede. Jugendliche sehnen sich nach Wegen zu Frieden und Versöhnung - sowohl in der Welt, als auch im eigenen Leben.

Die Katholische Jugend der Diözese Innsbruck hat eine Versöhnungswoche konzepiert. Es handelt sich dabei um sieben Impulse rund um die Themen Frieden und Versöhnung, die man mit den Schüler_innen teilen kann.

 

Ablauf
Die Versöhnungswoche ist so konzipiert, dass Lehrer_innen eine Woche lang täglich einen Impuls mit ihren Schüler_innen teilen.
Jeden Tag wird eine Bilddatei weitergeschickt (bzw. in bestehende Chats gepostet). Das Bild regt zum Nachdenken zur konkreten Fragestellung von Versöhnung an. An manchen Tagen wird zusätzlich auch ein Link weitergesendet. 

 

Gemeinsamer Start bzw. Ende
Um einen gemeinschaftlichen Weg auszudrücken, empfehlen wir, die Versöhnungswoche gemeinsam zu beginnen und zu beenden. Weitere Infos sind in der Info für die Gruppenleiter*innen zu finden (Downloadbox). 

 

Hinweis und weiterführendes Material
Am Ende dieser Seite gibt es ein paar Tipps bzw. Anregungen und eine Downloadbox mit allen Bilddateien. Alle anderen Verlinkungen sind beim jeweiligen Tag angeführt. 

 

Versöhnungswoche