Vortragsreihe: Angriffe auf die Demokratie: Antifeminismus in Rechtsextremismus und religiösem Fundamentalismus

Antifeministische Gruppierungen und Veröffentlichungen sind kein neues Phänomen. In Zeiten von wirtschaftlichen Krisen und gesellschaftlichen Wandel (z.B. Anfang des 20. Jahrhundert und Zwischenkriegszeit) erstarken antifeministische und antisemitische Strömungen immer wieder.

In der Vortragsreihe soll der Frage nachgegangen werden, wie das Phänomen Antifeminismus  einzuordnen ist, warum konservative, anti-emanzipatorische Lebensmodelle (wieder) so viel Zuspruch erhalten und wie demokratische Kräfte darauf reagieren sollen.

Erster Termin am Mittwoch, 15.01.2020  I  18h  I  Hörsaal 2, Sowi-Campus, Universitätsstraße 15, Innsbruck zum Thema: „Welche Familie? Welche Menschenrechte? Über die Entstehung und Entwicklung des Weltfamilienkongresses“ mit Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Kristina Stöckl, MA, welche Professorin am Institut für Soziologie an der Universität Innsbruck ist. Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Religionssoziologie sowie soziale und politische Theorie mit Schwerpunkt Russland und orthodoxes Christentum.