500 Jahre – 500 Herzfeuer

„Mein Herz ist überfüllt“
(Margareta Maria Alacoque)

 

Anlässlich des Neuen Jahres 2021 als diözesanes Jubiläumsjahr zu Diözesanpatron Petrus Canisius steht das Herz im Zentrum des Geschehens. Das Herz als Symbol für unsere Mitte, unsere Innerstes, das unsere Erfahrungen trägt – in Glück und Leid, in Höhen und Tiefen. Unser Herz wurzelt im Schöpfungsakt Gottes, der uns nach seinem Bild geschaffen hat.

Jesus Christus, der Sohn Gottes, hat in allem, was er getan und gesagt hat, wahres Herz gezeigt – er hat mit Herzblut geredet, gehandelt und Menschen aufgerüttelt. Sein Herz wurde durch einen Lanzenstich durchbohrt. Auch Margareta Maria Alacoque (17. Jh) hat dieses feurige Herz Jesu mit den eigenen Herzenssinnen ganz aufgenommen. Ihre geistlichen Erfahrungen können uns auch heute noch beleben und ermutigen zu neuer Herzenskraft:  Wo steht dein Herz? Wo und wann brennt und schmerzt es? Ist dein Herz leer oder überfüllt? Wie kann es Feuer fangen, um ganz in glühender Liebe aufzugehen und andere zu wärmen?

„Um die Zeit gut zu verwenden, muss man glühend und beständig lieben.“ (M. M. Alacoque)