Nachhaltig Weihnachten feiern

Tipps, um das Weihnachtsfest ein bisschen ökologischer zu machen

Christbaum, weihnachtliche Dekoration, Geschenkverpackungen: Nach den Feiertagen kommt oft das große „Entsorgen“. Schon im Vorfeld ist es deshalb sinnvoll, darüber nachzudenken, das Fest auch ökologisch nachhaltig zu gestalten.

 

Christbaum 

Bereits beim Kauf eines Christbaums sollte darauf geachtet werden, dass der Baum aus der Region kommt. So haben sie kürzere Transportwege. Bio-Christbäume werden umweltfreundlich produziert. Wenn nach den Feiertagen der Baum zu nadeln beginnt, ist die nachhaltigste Möglichkeit, ihn zu entsorgen, ihn zu zerkleinern und zu kompostieren. Da das nicht überall möglich ist, bieten viele Gemeinden einen Abholservice oder Sammelplätze an. Das Dekorationsmaterial muss vor dem entsorgen immer vollständig entfernt werden.

 

Eine Alternative stellen lebende Christbäume dar. Diese sollten aber nicht länger als zehn Tage im beheizten Raum stehen und nach Möglichkeit im Sommer ausgepflanzt werden.

 

Dekorationen 

Ein Christbaum muss nicht jedes Jahr in den aktuellen Modefarben dekoriert werden. Christbaumschmuck sollte immer wiederverwendet werden. Manche der verwendeten Materialien belasten die Natur, beispielsweise „schweres“ Lametta. Naturmaterialien sind eine schöne Tradition und deutlich nachhaltiger als massengefertigte Importprodukte.

 

Geschenkverpackungen 

Jedes Jahr verursachen die Verpackungen von Geschenken gigantische Mengen Abfall – das Müllaufkommen steigt um Weihnachten um bis zu 50 Prozent. Insbesondere Plastikverpackungen sollten vermieden werden. Darüber hinaus sind wiederverwendbare Verpackungen wie selbstgestaltete Tücher oft weit persönlicher.