Advent und Weihnachten 2019

Der erste Adventsonntag ist auf dem Kalender ein Sonntag wie jeder andere. Anders ist es im Kalender der kirchlichen Feste: Dort markiert der 1. Adventsonntag den Beginn eines neuen Kirchenjahres. Mit diesem Tag beginnt die Zeit der Vorbereitung und der Vorfreude auf das Fest der Geburt Jesu Christi am Heiligen Abend (24. Dezember) und am Weihnachtstag (25. Dezember). Im Mittelpunkt des Weihnachtsfestes steht die Botschaft, dass Gott im kleinen Kind in der Krippe Mensch geworden ist, um alle Menschen zu erlösen.

Die Ankunft Jesu 

Das lateinische Wort für "Advent" bedeutet "Ankunft". Die Kirche denkt in dieser Zeit an die Ankunft Jesu als kleines Kind im Stall von Betlehem. Eine eigene Adventzeit als besinnliche Vorbereitung auf das Weihnachtsfest wurde seit dem vierten Jahrhundert zuerst in Spanien und Gallien, später im ganzen Abendland begangen. Die Ostkirchen kennen keine Adventzeit. Im Westen war ihre Dauer zuerst regional verschieden (zwischen vier und sechs Wochen), bis Papst Gregor der Große (540-604) die noch heute gültige Regelung festlegte. Der erste der vier Adventsonntage fällt auf den Sonntag zwischen 27. November und 3. Dezember. Der vierte Adventsonntag kann daher spätestens auf den 24. Dezember fallen.

Eine Zeit voller Symbole und Feste
Die Adventszeit steckt voller Symbole, die in kirchlichen Festen und Brauchtum ihren Ausdruck finden. So erinnert die Kirche am 6. Dezember an den hl. Nikolaus, der sich als Bischof in besonderer Weise um arme Menschen gekümmert hat. In vielen Häusern steht ein Adventkranz, und einige Pfarrgemeinden oder Gruppen pflegen den Brauch der Herbergssuche, wo eine Marienstatue von Haus zu Haus weitergegeben wird. Während der gesamten Adventzeit lädt die "Rorate" in der Früh zu einem Besuch der Kirche und zu Gebet ein. Kurz vor Weihnachten werden in vielen Familien die Krippen aufgestellt, in denen die Geburt Jesu und die Verkündigung dieser Geburt durch die Engel bei den Hirten dargestellt ist. Diese Tradition der Krippe geht zurück auf den hl. Franziskus, der die Krippen dazu verwendete, um den Menschen das Geschehen der Weihnacht sinnlich vor Augen zu stellen. In Tirol sind die vielen Krippenverbände dieser Tradition verpflichtet und pflegen weiterhin dieses wertvolle Erbe durch das Aufstellen von Krippen und durch Krippenbaukurse. 

Der Adventskranz ist zum zentralen Symbol der Adventszeit geworden.

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Der hl. Nikolaus - ein herzensguter Bischof

Der hl. NIkolaus zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Heiligenfiguren. Wohl nicht zuletzt deshalb, weil am Fest des hl. Nikolaus viele Männer und Frauen in die Rolle des Bischofs aus dem vierten Jahrhundert schlüpfen und den Kindern in den Familien kleine Geschenke bringen.

Bibelstellen zu jedem Tag

Gottesdienste zur Weihnachtszeit

Über die Smartphone-App "Glauben.Leben" bieten Ihnen viele Pfarrgemeinden österreichweit eine Übersicht über Gottesdienstzeiten- und Orte. Für die Diözese Innsbruck sind derzeit bereits über 60 Pfarrgemeinden erfasst. Im nebenstehenden Suchfeld können Sie die wichtigesten Weihnachtsgottesdienste finden. Geben Sie dazu bitte die PLZ oder den Namen des Ortes in das Suchfeld ein.

Sollten Sie ihren gewünschten Gottesdiensttermin nicht finden, können Sie sich melden unter walter.hoelbling@dibk.at

 

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