Palmsonntag

Der Palmsonntag ist geprägt vom Brauch der Palmstangen und Palmbuschen. An diesem Festtag, der den Beginn der Karwoche markiert, erinnert die Kirche an den Einzug Jesu in Jerusalem und den Beginn seiner Leidensgeschichte.

Mit dem Palmsonntag beginnt die letzte Woche vor dem Osterfest und damit dem höchsten Feiertag der christlichen Kirchen. Der Palmsonntag wird gefeiert in Erinnerung an den Einzug Jesu in Jerusalem, wie er in den Evangelien beschrieben wird. In Anlehnung an diese biblischen Berichte ist auch der Brauch entstanden, dass bei den Gottesdiensten am Palmsonntag Palmzweige, Palmbuschen und Palmlatten mitgetragen werden. Die Palmlatten erreichen dabei oft eine Höhe von vielen Metern und können teilweise nach der Palmprozession nicht mehr in die Kirche mitgenommen werden. 

Ebenfalls auf einen biblischen Bericht zurück gehen die sog. "Palmesel", die etwa bei den Prozessionen in Hall oder von Thaur nach Rum mitgezogen werden. Der biblischen Erzählung nach ist Jesus auf einem Esel in die Stadt Jerusalem eingeritten und die Menschen haben ihm zugejubelt, ihre Kleider auf dem Weg ausgebreitet und Palmzweige von den Bäumen gerisssen. 

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Die Palmeselprozession in Thaur

Am Nachmittag des Palmsonntag führt eine Prozession, bei dem der Palmesel mitgezogen wird, von Thaur über das Romedikirchl bis nach Rum. In einem Video ist die Ankunft der Prozession beim Romedikirchel oberhalb von Thaur zu sehen.