Stiftskirche Wilten in Innsbruck

Stiftskirche Wilten in Innsbruck

Die barocke Kirche des Stiftes Wilten wurde im Jahr 1665 geweiht. Der Sakralbau steht auf historischem Boden, denn Untersuchungen weisen auf eine römische Erstbesiedlung hin. Erstmals urkundlich erwähnt wird die Kirche, die dem hl. Laurentius und dem hl. Stephanus geweiht ist im Jahr 1138.

Der beeindruckende Innenraum der Kirche zeigt Fresken von Kaspar Waldmann aus den Anfängen des 18. Jahrhunderts. Bekannt ist die Stiftskirche auch durch ihre drei Orgeln. Die älteste stammt von Daniel Herz aus dem Jahr 1675. Im Zuge einer aufwändigen Renovierung im Jahr 2008 erhielt die Kirche zwei neue Orgeln, eine Chororgel mit 14 Registern und eine Festorgel mit 53 Registern.

Stiftskirche Wilten in Innsbruck

Wiltener Basilika in Innsbruck

Wiltener Basilika in Innsbruck

Die heutige Kirche in Innsbruck-Wilten wurde von 1751 bis 1755 errichtet. Der Name der Kirche - "Unsere Liebe Frau unter den vier Säulen - bezieht sich auf das Gnadenbild der Kirche. Die Kirche nach Plänen des Pfarrers und Baumeisters Franz de Paula-Penz wurde im Stil des Rokoko errichtet. Vorgängerkirche sind bereits um 420 nach Christus auf diesem Ort nachgewiesen.

Das Gnadenbild ist eine gotische Madonna aus dem 14. Jahrhundert. Sehens- und hörenswert ist auch dei Orgel der Kirche, die von Franz Reinisch (Steinach a. Br.) im Jahr 1894 errichtet wurde.