Unterrichtsbehelf zu "Interkulturellen Begegnungen"

Begegnungen mit Lebensbilder-Gästen aus Armenien laden zum Perspektivenwechsel ein

Die Begegnung mit Anna Hakobyan und Hasmik Tonapetyan soll ein besonderes Erlebnis für alle Beteiligten sein und zu einem Perspektivenwechsel einladen. Unsere Welt wandelt sich mit Hochgeschwindigkeit. Austausch, Vernetzung und Mobilität nehmen weltweit zu. Begegnungen mit Menschen ferner Länder ereignen sich im Urlaub wie im Alltag, haben kaum mehr Exklusivcharakter. In dieser bewegten Welt hilft ein transkultureller Fokus für ein gutes Miteinander. Indem der Blick auf das Gemeinsame gerichtet wird, kann den Herausforderungen des sozialen und technologischen Wandels proaktiv begegnet werden. Eine intersektionale Perspektive öffnet das Verständnis für individuelle Privilegierungen und Diskriminierungen, sie ermöglicht die Welt in immer mehr Schattierungen und Facetten wahrzunehmen. Das Sprechen über Kultur und andere soziale Kategorien braucht einen herrschaftskritischen Rahmen, der dekonstruiert, wie Mehrheit bzw. Machtverhältnisse unser aller Wahrnehmung und die Strukturen bzw. deren Repräsentationen beeinflussen.

Mit dem Unterrichtsbehelf möchten wir:

  • einladen, die eigenen Vorstellungen, Prägungen und die eigenen Wahrnehmung zu hinterfragen, Diversität zu begrüßen, um offen in den Austausch und die Begegnung zu gehen.
  • Interesse und Neugierde für globale Herausforderungen, das Land, die Themen und die Menschen, die uns besuchen, wecken.
  • einige Informationen im Vorfeld und Anregungen für Selbstreflexion geben, die als Basis für Fragen, Gespräche und Austausch dienen.
  • auf die Begegnung einstimmen und anregen, sie aktiv mitzugestalten (Beitrag der Schüler_innen zum Thema Familien in einer globalisierten Welt)